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  • Versuche Dich zu entspannen bzw. abzulenken, z.B. Tief durchatmen, Baden, Musik hören, Lesen, Fernsehen...

  • Mit jemandem sprechen (ein Freund, Therapeut oder Telefon-Krisendienst)

  • Versuche, möglichst nicht alleine zu sein (einen Freund besuchen, einkaufen, spazierengehen)

  • Tagebuch schreiben bzw. schreibe das auf, was Du momentan fühlst, was Dir durch den Kopf geht

  • Versuche deine Gefühle kreativ umzusetzen, z.B. durch Zeichnen

  • Trage ein Gummi um Dein Handgelenk und laß es schnalzen, wenn Du den Drang hast, Dich selber verletzen zu wollen.

  • Male Dir rote Striche mit wasserlöslichen Filzstiften auf die Haut anstatt zu schneiden.

  • Presse Eiswürfel an Deine Haut. Die Kälte ist zwar schmerzhaft, aber weder gefährlich noch gesundheitsschädlich.

  • Versuche Dich nicht in Versuchung führen zu lassen, d.h. halte Dich nicht an Orten auf, wo du z.B. deine Klingen aufbewahrst

  • Versuche Deine Aggressionen loszuwerden (Schlag auf ein Kissen oder eine Matratze, geh nach draussen und schrei alles aus Dir heraus)

  • Suche Dir eine Sportart, bei der Du Deinen inneren Stress abbauen kannst

  • Weine, wenn du kannst. Du fühlst dich besser, wenn die Tränen erst einmal raus sind.

  • Tu irgendetwas mit deinen Händen (Malen, Zeichen, Aufräumen, Abwaschen, Hausarbeiten)

  • Schreibe einen Brief an die Person, die Dich traurig oder wütend macht bzw. die Dich verletzt hat.

  • Schreibe Dir Deinen ganzen Frust von der Seele, verfasse Kurzgeschichten oder Gedichte.

  • Mach Musik, spiele ein Instrument spielen oder erlerne es.

  • Höre laut Musik und versuche dich voll auf das Lied zu konzentrieren, lasse dich sozusagen davon fesseln.

  • Versuche Deine Gefühle mitzuteilen anstatt sie zu schlucken oder sie für Dich zu behalten.

  • Nimm den Gegenstand, mit dem du dich sonst selber verletzt und richte es dieses Mal gegen etwas anderes als dich selbst.

  • Sage Dir, dass Du Dich in 15 Minuten immer noch verletzten kannst. Versuche nach den 15 Minuten, ob du es nochmal 15 Minuten aushälst.

  • Schreib eine Liste mit Gründen, warum du das Schneiden aufhören wirst. Immer wenn du dann den Drang verspürst, dich selber zu verletzen, lies die Liste als Erinnerung daran, warum du es jetzt nicht tun solltest.

  • Wenn Du kurz davor bist Dich zu verletzten, versuche nachzudenken: Warum mache ich das? Möchte ich es wirklich? Hilft es mir? Was werden die Folgen sein? Möchte ich mit diesen Folgen leben?

  • Wenn der Drang dennoch nicht weniger wird, erlaube Dir das SVV, aber bestimme woher wie weit und versuche die Grenze nicht zu überschreiten.



Was aus dieser Liste Dir helfen, kannst Du herausfinden. Wichtig ist es, etwas zu finden, was dem Ritzen, Schneiden, Cutten "gleichwertig" ist.
All diese Möglichkeiten sind keine keine Heilung des SVV, sondern eine Art von Verschiebung, um mit der momentanen Situation, dass es Dir schlecht geht klarzukommen, sie zu überbrücken und zu verhindert, dass es noch schlimmer wird.
Versuche eine Methode zu finden, um in belastenden Situationen auch ohne SVV auszukommen. Erlaube dem Drang nicht, Dich zu kontrollieren!
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